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Mosel- M├╝nsterland  Holland

Wir danken Hans Rudi Bergmeier f├╝r diesen Bericht.

Unsere Herbstfahrt von Trier der Mosel folgend, dann durchs Ahrtal, Holland, M├╝nsterland, Sauerland, Rh├Ân, Pfalz, Franken sowie Niederbayern und noch vieles mehr vom 28.09. bis 23.10.2003
Autor: Hans-Rudi Bergmeier,
e-mail:hans-rudi.bergmeier@arcor.de
Homepage: www.hans-rudi-bergmeier.de

Nach Italien und Nord- und Ostsee sowie Spanien im August bei gro├čer Hitze wollten wir noch nicht in Haar bleiben. Auf Quicky ihren Vorschlag hin fuhren wir zun├Ąchst an die Mosel und weiteres ergab sich w├Ąhrend der Fahrt.
Wir brachen am 28.09.03 auf und besuchten zun├Ąchst Birgit und Horst in Untermeitingen bevor sie Bayern wieder verlie├čen mit dem Ziel Ostfriesland.
29.09. Route: Untermeitingen - Krumbach - Stuttgart - Pforzheim - Karlsruhe - Bad Bergzabern.
Wir brachen nach dem Fr├╝hst├╝ck auf. Der Regen lie├č nach und die Wolken lockerten auf. Der Stellplatz war leicht zu finden. Wir fuhren in Richtung Innenstadt und folgten der Beschilderung "Kurzentrum". Unter dem uns gewohnten Camperschild war sogar die Bemerkung "Holiday-Clean" zu finden. Wir hatten nur wenige Minuten Fu├čweg bis zur Altstadt. In der Fu├čg├Ąngerzone trafen wir auf nette kleine Weinstuben.
Wenn man zum Winzer Hitziger am Liebfrauenberg fahren will mu├č man am Kreisel, am Anfang der Stadt, der Beschilderung "Zum Krankenhaus" folgen. In diesem Fall l├Ąsst man den Bahnhof rechts liegen. Zum Winzer geht es eine leichte Steigung hinauf. Lt. Auskunft anderer Camper kann man auch am Freibad auf dem Parkplatz stehen. Der eingangs bezeichnete Stellplatz ist zu dieser Jahreszeit oft "├╝berladen".
30.09. Route: Dahn - Pirmasens - AB Neunkirchen - Saarlouis dann weiter ├╝ber Landstra├če Merzig - Mettlach - Remich - Palzem. Dies ist eine wundersch├Âne Strecke durch den Pf├Ąlzer Wald. Das Weingut Pauly liegt oberhalb der Mosel und vom Stellplatz aus, auf dem ca. 3 bis 4 Mobile stehen k├Ânnen, schaut man auf die Mosel.Hier machten wir eine Besichtigung mit Weinprobe und kamen auch nicht umhin einige Flaschen Wein zu kaufen. Die Stellplatzgeb├╝hr in H├Âhe von ansonsten 7 Euro wurde uns erlassen. Man bekommt Strom, der im Preis enthalten ist. Vorhanden sind auch Toiletten f├╝r die G├Ąste. Die Familie Pauly ist ├╝beraus nett und freundlich und man f├╝hlt sich wohl hier auf diesem Stellplatz.
01.10.
Wir schauen vom Weingut ├╝ber die Weinst├Âcke auf die Mosel tief unter uns. Der Himmel ist verhangen, Regen ist angesagt. Uns macht das nichts aus. Wir setzen unsere Reise fort und fahren ca. 3 Km zur├╝ck und sind nach wenigen Minuten im Lande Luxemburg. Gott sei Dank ist unser Tank fast leer, denn hier kostet der Diesel 59,2 Ct. Manchmal haben eben auch wir Gl├╝ck. Wir fahren nun links der Mosel und erreichen gegen 14:00 Trier. Wir folgen der Beschilderung "Centrum" und dann geht es weiter in Richtung Messepark und wir erreichen diesen auch v├Âllig ungeschoren. Wir biegen von der Hauptstra├če ab und fahren am Messegel├Ąnde vorbei unter der Stra├če durch zum ger├Ąumigen Parkplatz. Leider ist diese Woche Messe und aus diesem Grund zahlen wir auch 2 Euro f├╝r 24 Stunden. Wir gesellen uns zu den anderen 3 Dutzend Wohnmobilen, die hier schon stehen. Wir hatten mit Joke und Hans Kontakt aufgenommen und wir erwarten sie morgen.  Die Freude auf ein Wiedersehen ist gro├č.
02.10.
Heute bleiben wir hier. 2 Euro wurden schon kassiert. Daf├╝r geht jemand von Wohnmobil zu Wohnmobil und es rentiert sich bei dieser Vielzahl der Fahrzeuge.Mit den R├Ądern fahren wir nach Trier in die City, Fahrzeit 20 Minuten f├╝r Nichtradler, wie wir sie sind. Nach einem ausgedehnten Bummel durch diese sehr sch├Âne Altstadt fahren wir wieder heim und treffen auf unsere beiden aus Holland, die gerade angekommen sind. Timing ist eben alles. Am Abend sitzen wir bei einem Gl├Ąschen Rotwein, die alte Idylle ist wieder hergestellt. Am Nachmittag hatte ich bei Maxgas noch die Gasflasche getauscht. Der Firmeninhaber hat es sich zum Hobby gemacht hier jeden Tag gelbe Zettel mit seiner Adresse zu verteilen, wir waren ihm dankbar daf├╝r. Seine Firma ist ca. 600 m vom Stellplatz entfernt.
03.10.
Um 10:00 verlassen wir diesen Platz und entsorgen direkt in H├Âhe von Mc. Donald an der entsprechenden Anlage. Sie ist schon sehr ramponiert durch offensichtlich wohl unsachgem├Ą├če Behandlung. Nach einer kurzen aber sehr sch├Ânen Fahrt Mosel abw├Ąrts landen wir in Trittenheim auf dem Stellplatz links des Flusses. Gott sei Dank ist auch die Wiese im Anschluss an diesen Stellplatz im Moment frei gegeben f├╝r Camper, denn der eigentliche Stellplatz, der befestigte Teil, ist schon hoffnungslos ├╝berladen. Wir stehen neben weiteren wohl an die 50 Wohnmobilen auf Gras und geben der Hoffnung Ausdruck, dass es nicht viel regnen wird. Wir hatten Gl├╝ck. Wir stehen keine 10 Meter von der Mosel entfernt und blicken ├╝ber den Fluss auf die gegen├╝berliegenden H├Ąnge mit unz├Ąhligen Weinst├Âcken. Nach einer kleinen Brotzeit bummeln wir durch den nahegelegenen Ort vorbei an zwei Strausswirtschaften. Alles sieht sehr einladend aus. Sp├Ąter gehen wir auf schmalen Wegen durch die Weinanbaugebiete zur├╝ck zum Platz. Auch Hans schafft diesen Weg in bewundernswerter Weise. Den Rest des Nachmittages verbringen wir am Ufer der Mosel in unseren Liegest├╝hlen entweder lesend oder seinen Gedanken nachh├Ąngend. Hier kann man wirklich seine Seele baumeln lassen, in dieser herrlichen Gegend an der Mosel.
04.10.
Wir bleiben. Sonne und Wolken wechseln sich ab. Wir machen einen Spaziergang entlang der Mosel in Richtung Neumagen-Dhron und durch die Weinberge zur├╝ck. Noch wissen wir nicht, dass dort der n├Ąchste Stop gemacht wird.
05.10.
Wir fahren 5 Km gen Norden also Mosel abw├Ąrts. Hier gibt es 2 Stellpl├Ątze. Wir entscheiden uns f├╝r den ersteren "Marina Mittelmosel" am Yachthafen. Den anderen Stellplatz im Ortsteil Dhron sehen wir uns sp├Ąter zu Fu├č an. Dieses ist wohl die l├Ąngste Strecke -5,2 Km -, die wir je gefahren sind von einem Stellplatz zum anderen. Allerdings hier gibt es sehr gute Sanit├Ąranlagen, wie man uns erz├Ąhlt hat. Die Geb├╝hr betr├Ągt allerdings auch f├╝r Fahrzeuge bis 8 m L├Ąnge 5 Euro, ├╝ber 8 m L├Ąnge sind es dann 8 Euro. Pro Person werden noch einmal 2 Euro verlangt und Strom wird berechnet mit 50 Ct. pro Kilowattstunde. Waschmaschine oder Trockner kosten je 5 Euro pro Maschine. 10 Euro zahlen wir an Miete f├╝r den Schl├╝ssel f├╝r die Sanit├Ąranlagen. Die sind sehr ├╝bersichtlich, gro├čr├Ąumig und sauber. Der Hafenmeister wacht hier mit eiserner Hand. Die Versorgung mit Trinkwasser ist bis zu 100 Liter frei. Wir machen unseren obligatorischen Spaziergang durch den Ort und sehen uns auch den Stellplatz im Ortsteil Dhron an. Er liegt in einem kleinen Talkessel mit Blick auf die Weinberge aber der Blick auf die Mosel bleibt von dort verborgen. Heute ist es uns erlaubt noch bis gegen 16:00 drau├čen zu sitzen, dann wird es zu k├╝hl und wir tauschen mit dem Innern unserer Villa. Direkt gegen├╝ber dieses Stellplatzes befindet sich das Gasthaus "K├Ąpt`n Cook" mit annehmbarer K├╝che, wir verzichten zu Gunsten anderer. Den angegebenen Moselblick haben wir von unserem Wohnzimmerfenster aus auch.
06.10.
Wir duschen in den schon erw├Ąhnten Anlagen. Es ist so ger├Ąumig, dass wir unsere Kleidung im Vorraum aufh├Ąngen k├Ânnen. Selbst beim Toilettenpapier wird nicht gespart. Die Ver- und Entsorgung bereitet durch den gro├čz├╝gigen Platz auch keinerlei Probleme. Auf der Strecke dann nach Enkirch treffen wir auf weitere ger├Ąumige Stellpl├Ątze. Bernkastel ist einen Besuch wert. Auch hier finden wir einen Stellplatz vor auf einem Parkplatz an der Mosel. Tags├╝ber bis 18:00 wird eine Parkgeb├╝hr verlangt, am Abend dann d├╝rfen die Mobile kostenlos stehen. Wir machen einen Bummel durch die Innenstadt, nachdem es zu regnen beginnt treten wir die Heimreise an. Der Stellplatz in Enkirch ist riesig und wirkt vielleicht auch dadurch etwas un├╝bersichtlich. Angeblich war dieser Platz vor 3 Tagen noch voll besetzt, wir k├Ânnen es uns nicht vorstellen. Die Wohnmobile, ca. 30, haben sich auf fast dem ganzen Gel├Ąnde verteilt. Hier und da stehen einige Gr├╝ppchen, aber wir treffen auch immer wieder auf "Einzelg├Ąnger", die alleine und abseits stehen m├Âchten. Wir machen einen Rundgang um unseren ersten Eindruck aufzubessern. Die Toiletten und Duschen befinden sich im hinteren Teil des Hauses, in dem sich auch das Tourist-Office befindet. Die Duschr├Ąume sind verschlossen ebenso der Raum mit der Waschmaschine und dem Trockner. Schl├╝ssel gibt es zu den ├ľffnungszeiten des Touristenb├╝ros gegen Vorlage eines Personalausweises. Die Damen und Herren haben ja auch lange Arbeitszeiten, nur wir haben mit Sicherheit oftmals andere Vorstellungen von den Zeiten in denen wir duschen m├Âchten. Fr├╝her wurde immer am Wochenende gebadet, da m├╝ssen wir halt umdenken. Die Toilettenbenutzung h├Ąngt nicht von den ├ľffnungszeiten ab, gro├čz├╝gig gedacht. Wenn man nicht gerade vorne auf den ersten Pl├Ątzen steht, dann mu├č man einen gewissen Weg zu den Sanit├Ąranlagen einkalkulieren. Die Ver- und Entsorgung kann ohne Einw├Ąnde betrieben werden. F├╝r den Aufenthalt einer Nacht zahlt man 5 Euro bei einem "Wanderkassierer". Am Abend besuchen wir den Ort Enkirch und stellen fest, dass gegen 18:45 die netten Restaurants beinahe ausgebucht sind.
07.10.
Wir verlassen Enkirch mit dem Ziel Zell oder St. Aldegund. Leider wurden hier Erdarbeiten durchgef├╝hrt und der Platz liegt direkt an der Stra├če auf der linken Seite der Mosel. In Zell entdecken wir einen wundersch├Ânen geteerten Parkplatz rechts der Mosel, allerdings ist es Wohnmobilen verboten hier zwischen 22:00 und 06:00 zu stehen. F├╝r uns unverst├Ąndlich. Wir suchen den Stellplatz gegen├╝ber auf unterhalb der B53. Dieser liegt vor einem Campingplatz und er ist bei Regen, also auch jetzt, sehr schmutzig und er ist sehr schmal. Er besteht teils aus Gras bzw. Schotter oder eben Lehmboden. Hier kann man bestenfalls ├╝bernachten aber nicht schon am Nachmittag oder gar gegen Mittag stehen. Es ist zu ungem├╝tlich hier. Somit entscheiden wir uns Traben-Trarbach anzuschauen und dann wieder nach Enkirch zu fahren. Dort kennen wir uns ja schon aus.In Bremm gibt es noch einen Winzer, der Wohnmobile aufnimmt, den aber haben wir auch beim 2. Anlauf nicht gefunden und wir geben auf.
08.10.
Die Sonne scheint, die Welt ist wieder in Ordnung. Gestern haben wir in der Strausswirtschaft bei Renk`s einen sch├Ânen Abend verlebt. Obwohl erst um 17:00 ge├Âffnet wird, standen schon etliche G├Ąste vor der T├╝r. Es dauerte auch nicht lange, da kamen mehrere andere G├Ąste und setzten sich zu uns, da nach einer halben Stunde diese gem├╝tliche kleine Gastwirtschaft besetzt war bis auf den letzen Platz. Es stellte sich heraus, dass die Herrschaften alle Camper waren und u. a. dadurch wurde es ein langer aber auch sehr gem├╝tlicher Abend. Hans holt noch eine neue Gasflasche. Unser Ziel f├╝r heute steht noch nicht fest. Wir fahren zun├Ąchst nach Beilstein, eine kleine Ortschaft rechts der Mosel. Wir bummeln recht lange durch die Stra├čen mit sehr sehr vielen anderen Menschen. Die kleine Ortschaft platzt aus allen N├Ąhten. Hoch oben ├╝ber Beilstein thront die Burg Metternich. Wir fahren weiter bis Valvig und bleiben rechtsmoselig unterhalb der Stra├če. Hier ist ein kleiner schmaler Streifen. Selbst wir mit unseren 6,82 m haben Probleme das Fahrzeug im rechten Winkel zur B├Âschung zu parken. Parallel h├Ątte nur die H├Ąlfte der Fahrzeuge Parkm├Âglichkeiten. Auch dieser Stellplatz ist nicht sehr komfortabel, aber das st├Ârt auch die anderen nicht und der Stellplatz ohne M├╝llcontainer wird bis zum Abend voll.
09.10.
Sonne und Wolken wechseln sich ab. In den fr├╝hen Morgenstunden waren die Autos oberhalb der Stra├če, die an unserem Stellplatz vorbeif├╝hrt, deutlich zu h├Âren. Die Wetteraussichten werden lt. forecast besser. Es ist 11:00 als wir uns in Bewegung setzen. Wir fahren nach Cochem und sehen uns die Stadt an, allerdings zuvor gibt es einige Probleme mit der Parkerei. Als wir die Stadt erreichen schauen wir uns nach einem Parkplatz um ohne jeden Erfolg. Also folgen wir der Beschilderung mit dem Wohnmobilsymbol. Hier parken auf einem sehr engen kleinen Parkplatz 2 kleine Wohnmobile und etliche Pkw. Wir suchen weiter. Gegen├╝ber auf der anderen Seite steht ein Camper direkt an der Mosel. Wir suchen uns zu diesem Parkplatz durch. Hier k├Ânnte man fantastisch stehen aber es ist f├╝r Wohnmobile strikt verboten ├╝berhaupt auf diesen Parkplatz zu fahren, wir tun es dennoch mit dem Resultat, dass wir weitersuchen. An der Uferstra├če direkt an der Mosel sind dann Parkpl├Ątze vorgegeben, wo das Parken mit einem gezogenen Parkschein erlaubt ist. Wir stellen unser Fahrzeug 50 m von der Gastwirtschaft "Hafenschenke" entfernt ab und klappen den Spiegel zur Fahrbahnseite hin ein. Gerade als ich den Parkschein ins Cockpit legen will kommt ein Herr aus dem erw├Ąhnten Restaurant und erkl├Ąrt mir, dass ich hier nicht parken darf. Auf meine Frage hin warum nicht, erkl├Ąrt er mir: "Mit dem Ding nicht!" Mit Ding meint er das Wohnmobil. Ich will keinen ├ärger und erkl├Ąre ihm, dass ich ja nun schon einen Parkschein h├Ątte und einen Grund hier mit diesem Ding nicht parken zu d├╝rfen w├╝├čte er auch nicht. Ich versuche ihn zu beruhigen und teile ihm mit, dass ich f├╝r die bezahlte Zeit jetzt hier parken w├╝rde und danach f├╝hre ich sofort weg und k├Ąme nie wieder. Daraufhin dreht er sich um und verschwindet in seiner Gastwirtschaft.
Wir behalten Cochem als einzige unfreundliche Wohnmobilstadt gut in Erinnerung. Dann geht es weiter bis nach Burg an der Schmause-M├╝hle, so nennt sich die Gastwirtschaft. Hier finden wir einen teils geschotterten Stellplatz vor mit der M├Âglichkeit der Ver- und Entsorgung. Frischwasser ist kostenlos und wir haben auch Strom. Vorher besichtigen wir aber noch die Burg Eltz, die man sich in jedem Falle anschauen sollte. Man folgt zu diesem Zweck am besten den Schildern "Burg Eltz Park and Ride". Die Parkgeb├╝hr bel├Ąuft sich auf 3 Euro. Man kann zu Fu├č immer steil bergab gehen und bei nicht guter Fu├čl├Ąufigkeit f├╝r den R├╝ckweg bergauf den kleinen Shuttlebus nehmen f├╝r 1,50 Euro pro Person. Der Eintritt in die Burg h├Ątte 6 Euro gekostet. Hier hat man wohl auch wieder DM gestrichen und Euro eingesetzt. Die Burg ist noch im Privatbesitz und ganzj├Ąhrig bewohnt.
Der Stellplatz liegt abseits der Hauptstra├če an einer Nebenstra├če und einem kleinen Bach, der ganz romantisch pl├Ątschert, zumal wenn man abends im Bett liegt h├Ârt man ihn sehr gut. Die Sanit├Ąranlagen sind o.k. Leider ist auch hier der Frischwasserschlauch vorgesehen f├╝r das Auff├╝llen desselbigen und viele Camper benutzen ihn eben auch um die Toiletten auszusp├╝len, dabei stecken sie ihn auch noch so weit es geht in den Auslassstutzen. Wir nehmen unseren eigenen. Die Geb├╝hr von 8 Euro pro Nacht und 2,50 Euro f├╝r Pauschalstrom ist allerdings die oberste Grenze des Ertr├Ąglichen. Leider gibt es von hier aus nicht mehr so zahlreich gestreute Stellpl├Ątze.
10.10.
Der Morgen begann mit einem halben Fr├╝hst├╝ck, nach dieser ersten H├Ąlfte war Haare t├Ânen angesagt. Joke gab sich alle erdenkliche M├╝he so viel Schmiere wie eben m├Âglich in die Haare von Quicky zu reiben.
Unser n├Ąchstes Ziel ist das Ahrtal. Es ist jetzt 10:35, bew├Âlkt aber trocken. Wir fahren zur├╝ck nach Karden-Treis und verlassen damit die liebgewonnene Mosel mit den herrlichen Stellpl├Ątzen in gro├čer Zahl ├╝ber M├╝nster-Maifeld und Mayen in Richtung N├╝rburgring. Am fr├╝hen Nachmittag landen wir in Mayschoss, einem kleinen Ort im Ahrtal kurz vor Ahrweiler. Morgen und ├╝bermorgen ist hier, wie auch an den n├Ąchsten Wochenenden, Weinfest. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Der eigentliche Stellplatz ist schon ├╝bervoll, aber auch wir wie viele andere finden noch ein Pl├Ątzchen direkt zwischen dem Flu├č Ahr und den Weinst├Âcken hier im Tal. Gegen Abend bricht der Stellplatz hier am Bahnhof aus allen N├Ąhten. In Aussicht des Weinfestes haben wir gleich f├╝r 2 N├Ąchte gebucht.
11.10.
Joke und Hans verlassen uns wieder. Sie m├╝ssen heim. Um 12:00 gehen wir in die Ortschaft, es sind keine 10 Minuten vom Stellplatz zu laufen - auch f├╝r Fu├čkranke geeignet-. Auf dem Marktplatz spielt eine Band bestehend aus 2 Damen und einem Herrn bekannte St├╝cke vom Wein, von und ├╝ber die Pr├Ąrie sowie von Liebe und Sehnsucht. Die aufgestellten B├Ąnke sind um diese Zeit m├Ą├čig besetzt. Wir gesellen uns zu ihnen und trinken einen Federroten. Hier an der Ahr wird auch Rotwein verkauft und angeboten. An der Mosel sahen wir den Rotwein seltener. ├ťberall sind Verkaufsst├Ąnde aufgebaut und es ist f├╝r Essen und Getr├Ąnke gut gesorgt. Sp├Ąter dann wird es recht turbulent. Die Leute tanzen auf den Gehsteigen und auch auf der Stra├če oder schunkeln auf den B├Ąnken. Gegen Abend "schunkeln" sie sogar noch auf dem Wege nach Hause. Viele wissen wohl, dass der R├╝ckweg l├Ąnger dauert, denn sie haben entweder ein Glas Bier oder ein Glas Wein oder sogar eine Flasche Wein in der Hand um ja keinen Schluck zu verpassen.
Fragt der Ober seinen Gast: "Kennen sie eigentlich unsere Schnecken"? "Ja, gestern hat mich eine bedient", so der Gast.
12.10.
Route: Mayschoss - Ahrweiler - Kerpen - D├╝ren - J├╝lich.
Es herrscht strahlender Sonnenschein. Gegen 10:30 brechen wir auf. Auf den Stra├čen und in den Gastst├Ątten wird schon wieder gefeiert.
Es dauert lange, bis wir einen Parkplatz vor den Stadtmauern von Ahrweiler finden, ebenso lange dauert auch der Fu├čweg bis innerhalb der Stadtmauern. Ahrweiler ist ein herrliches kleines St├Ądtchen mit gem├╝tlichen Restaurants, die zum Bleiben auffordern und kleinen Gesch├Ąften. Auch hier ist Hochbetrieb allerdings wird nicht gefeiert zumindest nicht laut wie in Mayschoss. An jeder Gastwirtschaft sehen wir eine Speisekarte mit u. a. "Original Saumagen", der angeboten wird. Das geht eine ganze Zeitlang gut, dann k├Ânnen wir doch nicht widerstehen und wir suchen ein Restaurant auf, welches uns, durch das Fenster ins Innere blinzelnd, gut gef├Ąllt. F├╝r 6,90 Euro pro Person bekommen wir jeder eine hervorragende Portion und wir sind begeistert. Es wurde uns angeboten mit Bratkartoffeln oder mit Sauerkraut und P├╝ree. Wir w├Ąhlten mit Bratkartoffeln, da das P├╝ree wohl aus der T├╝te gefertigt ist. Eigentlich war ich schon seit Tagen neugierig auf dieses Gericht. Auch w├Ąhrend unserer Anwesenheit in dieser Gastwirtschaft unterhalten wir uns wieder sehr nett mit einem ├Ąlteren Ehepaar ├╝ber Gott und die Welt. Sie empfehlen uns z. B. doch noch nach D├╝sseldorf zu fahren an die Rheinterrassen, hier st├Ąnden sehr h├Ąufig Wohnmobile ├╝ber Nacht. Wir behalten uns das dann aber f├╝r ein n├Ąchstes Mal vor. Dann k├Ąmpfen wir uns mit vollem Magen und einer Blutleere im Gehirn wieder zu unserer Villa zur├╝ck. Gerne h├Ątten wir Kerpen besichtigt aber nach dem Erfolg von Michael in der "Formula uno" ist die Stadt gesperrt. Wir verzichten und fahren weiter. Aus dem Mitfeiern wird eben nichts.
Es zieht uns weiter zum Br├╝ckenkopf-Park nach J├╝lich. Auch dieser Stellplatz ist total im Gr├╝nen und in der Natur gelegen. Zun├Ąchst sind wir zu Zweit aber nach ca. 3 Stunden ist auch dieser Platz mehr oder weniger voll belegt.Wir bummeln zur Zitadelle mit dem Schlo├č und verlassen dann die Fu├čg├Ąngerzone durch das Tor im Hexenturm. Entlang der Ruhr sind wir schnell wieder daheim.
Langsam senkt sich die Nacht ├╝ber J├╝lich. Ein weiterer wundersch├Âner Tag geht zu Ende. Hier h├Ątte es auch Joke und Hans sowie Rosi und Peter gefallen. Der Platz ist sehr einfach gehalten, teils Schotter teils Lehmboden und wenn es l├Ąnger regnet entstehen gr├Â├čere Pf├╝tzen die es nicht m├Âglich machen sich ├╝berall hinzustellen. Die Holiday-Clean-Anlage ist begr├╝├čenswert.
13.10. Kein Ungl├╝ckstag.
Route: J├╝lich - Geilenkirchen - Sittard - Roermond - Venlo - Geldern.
Die Beschilderung zum Stellplatz "Holl├Ąnder See" ist ausgezeichnet. Der erste Eindruck ist gut und diese Ansicht wird auch nach genauerer Inspektion nicht revidiert. Der rechte Teil des Stellplatzes ist eingez├Ąunt, da Rasen einges├Ąt worden ist. Es gibt 2 S├Ąulen mit 2 x 4 Stromanschl├╝ssen abgesichert mit 16A. Berechnet wird nur abgenommener Strom 50 Ct. pro Kw/h (verbrauchsabh├Ąngig, was nicht immer der Fall ist). Unser K├╝hlschrank verbraucht ca. 600 Watt in 3 Stunden auf Stufe III.
Man ist in wenigen Minuten in der netten Innenstadt, in der es allerdings keine gr├Â├čeren Lebensmittelgesch├Ąfte gibt, ansonsten l├Ąsst sie keine W├╝nsche offen. Am Stellplatz liegen Prospekte und Beschreibungen aus, die keine Frage offen lassen. Die Versorgung mit Informationen ist ausgezeichnet. Hier ist ein Profi oder gar auch ein Camper am Werk.
Am 24. und 25.04.2004 gibt es das 5. Reisemobiltreffen auf diesem Stellplatz, zu dem jeder anreisen kann und darf. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wenn man nicht beim Spargelbauern einkehren will.
Es gibt 2.470 Km Radwanderwege in diesem Bereich. Drei Entsorgungsstationen stehen dem Wohnmobilisten zur Verf├╝gung bei der Fa. "Gelderland Mobile" im Gewerbegebiet eine Holiday Clean-Anlage, eine Sani-Station bei der Fa. "Freizeit-Store Diepers" im Gewerbegebiet "Weseler Stra├če" in der Liebigstr. 33 und eine weitere Station auf dem Reisemobilplatz "Am Freibad" in Geldern-Walbeck. Hier├╝ber gibt es eine Wegbeschreibung, auch die Angabe der ├Ąrztlichen Notdienste fehlt nicht.Alles dieses und noch mehr ist zu finden in "Informationen f├╝r unsere G├Ąste" und "Infokarte f├╝r Reisemobilisten" sowie "Veranstaltungen in Geldern".Man m├╝sste den S├Ądtischen Diensten Geldern -Wirtschaftsf├Ârderung-Tourismus- Issumer Tor 36 in 47608 Geldern, wirklich einmal eine Anerkennung zukommen lassen.
14.10.
Vor dem Fr├╝hst├╝ck gab es schon Alarm. Die Spiegeleier in der Pfanne entwickelten wohl zu viel Rauch, damit w├Ąre auch diese Anlage ├╝berpr├╝ft. Quicky hat "Putzen" angesagt nach dem Fr├╝hst├╝ck. Auf Details m├Âchte ich hier nicht eingehen. Strahlender Sonnenschein. Wir fahren zum Entsorgen. Dank der Wegbeschreibung kommen wir ganz schnell dort an. Danach suchen wir den Freizeit-Store-Diepers auf. Hier kann man ├╝brigens nur w├Ąhrend der Gesch├Ąftszeiten ver- und entsorgen und es ist nicht ganz so einfach, da diese Station h├Ąufig zugeparkt ist. Unser Wasserhahn im Bad ist offensichtlich hin├╝ber. Man kann uns aber heute keinen neuen einbauen und so fahren wir unverrichteter Dinge weiter ├╝ber die Rheinbr├╝cke in Wesel und trinken an der Rheinterrassen einen Cappuccino, derweil wir den starken Verkehr der Frachtk├Ąhne auf dem Flu├č beobachten. Langsam fahren wir zum Stellplatz an der Lippe in Dorsten. Hier am Eisstadion stehen wir ganz alleine. Es ist ein ruhiger Platz mit festem Boden. Trotzdem fahren wir zum Hotel-Restaurant "Zur Heide". Quicky isst Gr├╝nkohl mit gebratenem Wammerl, hier oben sagt man vielleicht Bauchspeck!? Ich genie├če 2 Warsteiner. Es ist ein nettes gem├╝tliches Restaurant mit angenehmen Speisen und akzeptablen Preisen. Wir bleiben hier stehen zwischen dem Hotel und einer hohen jetzt zum Herbst etwas lichten Hecke, die uns den Blick frei l├Ąsst ├╝ber Felder bis zur Waldgrenze hin. Ein sch├Âner Tag geht zu Ende, wieder einer von vielen. Morgen wollen wir eines der sch├Ânsten Wasserschl├Âsser von Deutschland hier in Nord-Rhein-Westfalen anschauen und dann geht es weiter nach Haltern-Flaesheim zu Onkel Alfons.
15.10. Wir verlassen den kleinen aber gem├╝tlichen Stellplatz am Hotel und Fahren 7 Km zum Schlo├č Lembeck. Nach einem Bummel durch den sch├Ânen Schlossgarten machen wir uns dann fertig um nach Haltern zu fahren. Zuvor besuchen wir aber noch die Westruper Heide, die hier Gott sei dank ├Ąhnlich der L├╝neburger Heide erhalten geblieben ist. Der Abend in Haltern wird ausnehmend gem├╝tlich.
16.10.
Bedingt durch den sch├Ânen Abend wird es heute etwas sp├Ąter. Wir fahren durch einen Teil des Sauerlandes nach Siegen und besuchen Birgit. Hier bleiben wir in der Garageneinfahrt stehen. Mit Birgit machen wir einen kleinen Bummel in Siegen und essen wieder einmal, nach langer Zeit, eine Pizza.
17.10. Route: Siegen- Wetzlar - B├╝dingen - Bad Orb - Bad Br├╝ckenau.
Wir starten am sp├Ąten Vormittag. Morgen wollen wir Birgit und Horst treffen. Wir stehen in Bischofsheim/Rh├Ân. Wir kommen gegen 17:00 an und stellen fest, dass schon 6 Mobile auf uns warten, d. h. der gerade Streifen, der f├╝r Wohnmobile vorgesehen ist, ist schon belegt, aber wof├╝r gibt es Unterlegkeile?! Kaum ausgestiegen erfahren wir von Wanderern schon den Fu├čweg zum Kloster Kreuzberg mit Brauerei. Das sollten wir nicht verpassen. Es ist angeblich das Kloster Andechs Oberbayerns hier in Nordbayern. Wir haben 4┬░ C. au├čen und 25┬░ C. innen. Wir haben den Inhalt einer 12 Kg-Gasflasche verbraucht in dieser Zeit unserer Reise. Nach 23:00 geht die Temperatur hier drau├čen unter die 0┬░ C Marke. Der Platz ist sehr ruhig. Die Stille wird nur unterbrochen durch das Ger├Ąusch der fallenden Bl├Ątter auf das Dach unserer Villa. Obwohl wir des Nachts nicht heizen wird es uns nicht zu kalt.
18.10.
Sonnenschein. Um 10:00 ist die Temperatur drau├čen wieder auf 4┬░ C. geklettert. In Bischofsheim gibt es mehr als 4 B├Ąckereien. Wir bummeln ├╝ber den Marktplatz und kaufen einige Kleinigkeiten. Die Entsorgung des Abwassers bereitet einige Schwierigkeiten. Man hat die Holiday-Clean-Anlage gro├čz├╝gig mit einer hohen Kante weitr├Ąumig eingefriedet. Mit unserem 1 m Schlauch haben wir einige Probleme. Hier hat sich niemand Gedanken gemacht, der sich mit Wohnmobilen auskennt. Ich versuche ihn gar nicht erst mit Dhorsten zu vergleichen. Aber lieber einen nicht so g├╝nstigen Stellplatz als gar keinen. Die maximale Aufenthaltsdauer betr├Ągt hier auch "Eine ├ťbernachtung".Am Nachmittag gehen wir ins nahe Schwimmbad, keinen Steinwurf vom Stellplatz entfernt. Bei leiser Musik zieht Quicky ihr Bahnen, ich schwimme auch mal die ein oder andere. Der Eintritt kostet hier 2 Euro.Birgit und Horst kommen gegen 18:00. Wir sitzen noch lange bei ihnen im Wohnmobil, bevor wir zu Bett gehen.
19.10.
Es hat wieder gefroren. Wir fahren zum Kloster Kreuzberg. Wir sitzen drau├čen und trinken ein k├Âstliches Bier. Dann gilt es sich wieder einmal zu verabschieden. Birgit & Horst fahren nach Untermeitingen und wir ziehen weiter unsere Runde, bis wir dann auch wieder in Haar landen.
Zun├Ąchst aber fahren wir nach Bad Neustadt. Richtung Innenstadt fahrend ist dieser Stellplatz gut beschildert. Wir stehen in einem Naturschutzgebiet wenige Fu├čminuten von der Saale entfernt und ca. 10 Minuten von der Innenstadt. Da verkaufsoffener Sonntag ist fassen wir die Gelegenheit beim Schopf und lernen auch die Innenstadt von Bad Neustadt noch kennen. Unser K├╝hlschrank l├Ąuft mal wieder auf 230 V. und auch die Batterie wird aufgeladen. Langsam f├Ąrbt sich die untergehende Sonne rot ├╝ber den immer noch gr├╝nen Matten dieses sch├Ânen Naturschutzgebietes. Einen Steinwurf von unserem Platz entfernt verl├Ąuft erh├Âht eine Bahnlinie parallel zum Stellplatz, allerdings die wenigen Z├╝ge st├Âren nicht.
20.10.
Wir entschlie├čen uns noch einen Tag zu bleiben um dann morgen nach Coburg zu fahren. Von der Luftfahrt her kenne ich den kleinen Flugplatz Coburg-Brandensteinsebene, wo auch ein Stellplatz sein soll. Wir wandern noch einmal durch das Naturschutzgebiet "Fr├Ąnkische Saale" um einen weiteren Bummel durch die Stadt in Herzform zu machen. Am Nachmittag wird in aller Gem├╝tlichkeit geschm├Âkert.
21.10.
Schnee in Oberfranken, Winterausr├╝stung ist erforderlich, so ert├Ânt es von Bayern I. Warum sollen wir eigentlich unsere Fahrt fortsetzen? Hier ist es urgem├╝tlich. Wir bleiben. Es wird ein langes Fr├╝hst├╝ck. Ich h├Ąnge meinen Gedanken nach. Morgen werden wir wohl nach Haar zur├╝ck fahren. Sollte dieses der letzte Tag in diesem Jahr im Wohnmobil sein? Der gestrige Nachmittag war so voller Harmonie und Gem├╝tlichkeit. Meine Stimmung sinkt immer tiefer. Noch ein Tag und alles wird nur noch Erinnerung sein. In mir bricht eine Welt zusammen. Mich fr├Âstelt und das liegt nicht an den 3,9┬░ C. drau├čen. Ich verwerfe die Gedanken und schm├Âkere mit Quicky wie gestern. Wenn es nach dem Buch geht, welches ich lese, dann befinde ich mich im Outback in Australien, ich versuche dort zu bleiben an diesem Tag.
22.10.
Wir brechen endg├╝ltig auf. Unverz├╝glich st├╝rzt sich jemand auf unsere Steckdose - kein Wunder bei 5 Steckdosen und 15 Anschl├╝ssen, die ben├Âtigt w├╝rden. Einige sind ja nun wirklich so gro├čz├╝gig und teilen ihren Strom, so wie wir es auch gemacht haben. N├Ąchstes Jahr wird der Strom auch hier mit Sicherheit nicht mehr kostenlos sein. Schnell sind wir in Coburg. Wir halten an einer ehemaligen Bushaltestelle und machen einen Stadtbummel, der sich lohnt. Das Ehrenburger Schlo├č entgeht uns auch nicht wie alle anderen Sehensw├╝rdigkeiten. Der gro├če Parkplatz am Bad "Aquaria" ist f├╝r Wohnmobile nicht mehr erreichbar. Man hat auch hier eine Querlatte gelegt um Fahrzeuge mit mehr als 2 m nicht mehr parken zu lassen. Die wenigen Parkpl├Ątze direkt am Bad sind v├Âllig ungeeignet f├╝r Wohnmobile, sie sind auch f├╝r kleinere Fahrzeuge f├╝r zu kurz bemessen. Der Parkplatz und Stellplatz "Anger" war wieder einmal mit Zelten f├╝r eine Veranstaltung zugebaut. Gut, dass wir hier sowieso nicht bleiben wollen. Pl├Âtzlich mu├č ich an Cochem denken. So lange ist das ja noch nicht her.Den Parkplatz an der "Fliegersch├Ąnke" in Coburg-Brandensteinsebene haben wir uns nicht mehr angeschaut, es zog uns weiter nach Kulmbach zur M├Ânchshofbrauerei. Diesen Stellplatz oder auch die Brauerei suchten wir sehr lange bis uns ein netter Herr Auskunft gab, dass wir in Richtung Klinikum fahren m├╝ssten, das half uns auf die Spr├╝nge. Ein Wohnmobilsymbol fanden wir zu keiner Zeit. Dann hatten wir endlich diesen Parkplatz gefunden, der uns nicht unsympathisch war. Vor wenigen Minuten war ein Wohnmobil gekommen, das erste des heutigen Tages. Sofort kamen wir mit den freundlichen Fahrer in Kontakt und nach wenigen Minuten verabredeten wir uns um 18:30 zumindest auf ein Bier, jeder von uns wusste, dass es dabei nicht bleiben w├╝rde. So ist das nun einmal unter uns Nomaden. Es blieb wirklich nicht bei dem einen Bier, wir a├čen sehr gut und es war urgem├╝tlich, daher blieben wir auch sehr lange.
23.10.
Wir fuhren nach einem guten Fr├╝hst├╝ck und herzlichster Verabschiedung weiter immer von dem Gedanken beseelt doch noch einmal stehen zu bleiben, aber dazu kam es nicht mehr. Wir fuhren ein St├╝ck Autobahn und erreichten dann die B15, die uns am Nachmittag, nachdem wir auf die B12 gewechselt hatten, nach Haar f├╝hrte.
Gegen 18:00 stellte ich das Triebwerk ab und trug den Kilometerstand ins Logbuch ein.
Es war alles nur noch Erinnerung.
Zusammenfassung einiger Werte und Zahlen ├╝ber diese Fahrt.
Gefahrene Kilometer: 2.370
Treibstoffverbrauch: 267,57 Liter zu einem Preis von 214,15 Euro
Stellplatzgeb├╝hren 55,50 Euro
Wir haben keine Campingpl├Ątze aufgesucht.
Vom 03.10. bis 14.10. haben wir den Inhalt einer 12KG Flasche ben├Âtigt, da wir geheizt haben und auch der K├╝hlschrank lief auf den Stellpl├Ątzen auf Gas -abgesehen auf den Pl├Ątzen, auf denen wir Strom hatten - siehe Text.